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Neben den ästetisch-gestalterischen Gesichtspunkten muss beim Pflanzen von Koniferen vor allem die kleingärtnerische Nutzung berücksichtigt werden. Der kleingärtnerisch genutzte Garten lebt von seiner Vielfalt.
Koniferen wirken bis auf wenige Ausnahmen und bis auf ihr Größenwachstum statisch. Genau hier liegt die Problematik. Preisgünstig erworbene Jungpflanzen wachsen sich oft zu Baumriesen aus. Dann ergeben sich für die kleingärtnerische Nutzung erhebliche Einschränkungen:
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Sie bilden monotone - sich jahreszeitlich nicht veränderde - Pflanzungen
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Sie behindern den Anbau von vielfältigeren Gartenanbauerzeugnissen
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Sie haben nur eine geringe ökologische Bedeutung
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Sie beeinträchtigen das Bodengefüge und das Bodenleben
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Sie "versauern" den Boden und unterbinden damit die Ausbreitung von anderen Pflanzen.
Wer eine schön gestaltete Moorbeet und Heideecke wünscht, für den stehen durchaus klein bleibende Koniferenarten zur Verfügung. Z.B. Zwerg- oder Mopskiefer (Pinus mugo "Mops"), Nestfichte (Picea abis "Nidiformis") oder die blaue Kissenzypresse (Chamaecyparis lawsoniana "Minima glauca"). Hier entsteht dann ein eigenständiger, begrenzter Lebensraum. |